Erfolgreiche Tinnitus-Behandlung in Schweinfurt

Für viele chronische Tinntitus-Betroffene ist das auftretende Rauschen, Pfeifen oder Zischen im Kopf eine Belastung in allen Situationen des Alltags. Das ständige Geräusch im Ohr zu haben, ob beim Arbeiten oder beim Sport, beim morgens Aufstehen oder abends ins Bett gehen, erzeugt einen hohen Leidensdruck. Obwohl Tinnitus schon jahrzehntelang bekannt ist, gibt es bisher keine Heilverfahren. Mit Lenire® von Neuromod gibt es jetzt eine wirksame Lösung zur Linderung der Tinnitus-Beschwerden.

Was ist Tinnitus?

Tinnitus, auch als Ohrensausen bekannt, ist das Symptom verschiedener Krankheiten. Patienten und Patientinnen nehmen dabei Geräusche in unterschiedlicher Art, Stärke und Dauer wahr. Unterteilt wird Tinnitus in verschiedene Bereiche:

  • Dauer der Symptome: Unter drei Monaten spricht man von einem akuten Tinnitus, ab drei Monaten ist es ein chronischer Tinnitus.
  • Wahrnehmung der Geräusche: Sind die Geräusche von außen, also von einem/einer Behandler/in, hörbar, ist es ein objektiver Tinnitus. Hört der Patient oder die Patientin dagegen nur selbst die Geräusche, handelt es sich um einen subjektiven Tinnitus.
  • Intensität der Geräusche: Unterschieden wird bei der Intensität der Geräusche zwischen den Schweregraden eins bis vier. Dabei steht die erste Stufe für ein wahrnehmbares Geräusch, das aber den Patienten oder die Patientin nicht besonders seelisch belastet. Die vierte Stufe dagegen beschreibt eine Schwere, die einen normalen Alltag völlig unmöglich macht und Betroffene seelisch sehr darunter leiden.

Das Gehirn hat die positive Fähigkeit sich konstant anzupassen und neue Verknüpfungen zu bilden. Aber es kann auch zu fehlerhaften Anpassungen kommen, dadurch entsteht Tinnitus. Ausgelöst werden diese Anpassungen zum Beispiel durch einen Hörverlust des Betroffenen. Kommt es zu solch fehlerhaften Anpassungen so kann bei Tinnitus-Betroffenen eine gesteigerte Aktivität in gewissen Regionen des Gehirns nachgewiesen werden. In dieser Situation gilt es diese fehlerhafte Anpassungen im Gehirn zu verändern. Hierfür benötigt das Gehirn neue Reize.

Dieses Prinzip wird bei der Therapie mit Lenire® genutzt. Das Gehirn wird durch spezifische Klangmuster und gleichzeitige sanfte elektrische Impulse stimuliert. Dabei passt es sich an die neuen Reize an und die Wahrnehmung des Tinnitus kann nachhaltig reduziert werden. Die umfangreichen klinischen Studien belegen die Wirkung von Lenire®.

Bisherige Behandlungen teilweise unseriös

Sofern der Tinnitus klar einer Erkrankung zuzuschreiben ist, lässt sich die Krankheit mit entsprechenden Mitteln bekämpfen und damit ist das Verschwinden des Tinnitus ebenfalls möglich.

Sobald der Tinnitus chronisch ist, sinken die Chancen, dass Patienten und Patientinnen komplett symptomfrei werden. Viele der im Internet angebotenen Heilverfahren sind für chronische Patienten keine Hilfe: Die Ursachen für Tinnitus sind sehr komplex. Bevor die Ursache eines Tinnitus nicht diagnostiziert wurde, sind die Übungen nicht zielführend. Auch Wundermittel werden angepriesen, die angeblich Tinnitus in kurzer Zeit auflösen können. Von diesen ist allerdings abzuraten, da sie in der Regel keine wissenschaftlichen Grundlagen haben oder auf unzureichender klinischer Evidenz beruhen.

Lenire® – wirksame Therapie zur Linderung der Symptome bekannt durch Deutschlandradio und SWR

Tinnitus kann durch fehlerhafte Anpassungen im Gehirn ausgelöst werden. In dieser Situation benötigt das Gehirn neue Reize. Dieses Prinzip wird bei der Lenire-Therapie genutzt. Das Gehirn wird durch bestimmte Klangmuster und sanfte elektrische Impulse stimuliert. Das Gehirn passt sich an die neuen Reize an und die Wahrnehmung der Tinnitus-Symptome kann nachhaltig reduziert werden. Lenire wurde von dem Unternehmen Neuromod entwickelt und ist seit 2020 in Deutschland verfügbar.

Die Wirksamkeit von Lenire wurde in großen klinischen Studien mit mehr als 500 Teilnehmern belegt. Eine erste Studie mit 326 Teilnehmern wurde bereits veröffentlicht. Es handelt sich um eine der größten Studien zur Tinnitus-Behandlung. Die Studie finden Sie hier:  Science Journals — AAAS (lenire.com)

Etwa 80 Prozent der therapietreuen Studienteilnehmer/innen konnten nach zwölf Monaten eine anhaltende Linderung der Tinnitus-Symptome feststellen. Über drei Viertel der Patienten und Patientinnen der Studie würden Lenire® weiterempfehlen.  Lenire hat entsprechend Aufmerksamkeit in den Medien bekommen, so hat z.B. Deutschland oder der Südwestrundfunk (SWR) über die Therapie berichtet.

Ablauf und Kosten der Tinnitus-Behandlung mit Lenire®

Wenn Sie andauernde Tinnitus-Symptome haben, sollten Sie zuerst unsere HNO Privatpraxis im City Karree | Dr. med. Jürgen Ramming aufsuchen. Hier können wir bei einer gründlichen Untersuchung feststellen, ob wir Ihre Symptome mit Lenire® reduzieren können. Anschließend wird das Gerät individuell auf Sie abgestimmt. Außerdem erklären wir Ihnen ausführlich die Bedienung. Damit sind Sie vorbereitet auf die Behandlung bequem von zu Hause aus: Über mindestens einen Zeitraum von drei Monaten sollten Sie das Gerät täglich 30 bis 60 Minuten verwenden. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Finden Sie einen Platz in Ihren Räumlichkeiten, an dem Sie abschalten können. Am besten planen Sie eine feste Zeit, damit die Behandlung optimal verläuft.

Nach rund 6 Wochen findet ein weiterer Behandlungstermin in unserer Praxis statt. Dabei wird der Verlauf der Therapie besprochen und mithilfe eines Fragebogens untersucht.  Nach weiteren 6 Wochen findet dann erneut ein Termin statt. Bei Bedarf wird die Behandlungszeit verlängert.

Lenire® ist ein hochmodernes Medizinprodukt, das erst vorwenigen Jahren entwickelt wurde.  Daher übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die Behandlung noch nicht.  Private Krankenkassen haben die Behandlung schon erstattet. Für Fragen zu den genauen Kosten können Sie sich gerne individuell von unserer Praxis beraten lassen.

FAQ

Was ist Tinntitus?

Tinnitus, auch als Ohrensausen bekannt, ist ein Symptom verschiedener Krankheiten. Es äußert sich durch Rauschen, Pfeifen oder Zischen im Ohr des Patienten oder der Patientin. In vielen Fällen sind die Geräusche von außen nicht wahrnehmbar.

Woher kommt Tinnitus?

Tinnitus kann viele verschiedene Ursachen und Auslöser haben. Dazu gehören unter anderem eine auf Dauer zu große Lärmbelastung (Hörsturz/akustisches Trauma), Schwerhörigkeit, Mittel- und Innenohrentzündungen, Kopfverletzungen oder Kieferprobleme (CMD).

Worin unterscheidet sich Tinnitus?

Bei Tinnitus werden drei Faktoren unterschieden:
Dauer der Symptome: Unter drei Monaten spricht man von einem akuten Tinnitus, ab drei Monaten ist es ein chronischer Tinnitus.
Wahrnehmung der Geräusche: Sind die Geräusche von außen, also von einer anderen Person hörbar, ist es ein objektiver Tinnitus. Hört der Patient oder die Patientin dagegen nur selbst die Geräusche, ist es ein subjektiver Tinnitus.
Intensität der Geräusche: Unterschieden wird dabei zwischen den Schweregraden 1 bis 4. Dabei steht die erste Stufe für ein wahrnehmbares Geräusch, das aber den Patienten oder die Patientin nicht besonders seelisch belastet. Die vierte Stufe dagegen beschreibt eine Schwere, die einen normalen Alltag völlig unmöglich macht und Betroffene seelisch sehr darunter leiden.

Lässt sich Tinnitus behandeln oder heilen?

Sofern der Tinnitus klar einer Erkrankung zuzuschreiben ist, lässt sich die Krankheit mit entsprechenden Mitteln bekämpfen und damit ist das Verschwinden des Tinnitus ebenfalls möglich. Bei chronischem Tinnitus können die Symptome mittlerweile mit Lenire® wirksam gelindert werden. Das Gerät trainiert das Gehirn mit akustischen und elektrischen Impulsen die Geräusche vermindert wahrzunehmen.

Wie funktioniert Lenire®?

Das Gerät ist mit einem sogenannten Tonguetip®, 32 Elektroden, das auf die Zungenspitze gelegt wird und einem Kopfhörer verbunden. Die Kombination aus sanften elektrischen und akustischen Reizen sorgt dafür, dass die Geräusche vermindert werden. Das Wirkprinzip ist auch bekannt unter dem Begriff bimodale Neuromodulation.

Was kostet Lenire®?

Bei Lenire® handelt es sich um ein hochmodernes Medizinprodukt. Daher wird es bisher noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Private Krankenkassen haben die Behandlung bereits erstattet. Bei Fragen zu den Behandlungskosten wenden Sie sich gerne an die HNO Privatpraxis im City- Karree | Dr. Jürgen Ramming in Schweinfurt.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlung dauert mindestens drei Monate. Nach einem Kontrollterminwird dann entschieden, ob eine weitere Behandlung notwendig ist.

Sie interessieren sich für eine Tinnitus-Behandlung mit Lenire®? Rufen Sie jetzt an unter 09721-7300499 oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen!