Gestörte Nachtruhe!

Zersägte Nächte können nicht nur zu einer Zerreißprobe für ein Paar werden – es kann auch zu gesundheitlichen Schäden bei Betroffenen führen. So raubt uns Schnarchen nicht nur den Schlaf, sondern auch manchmal die Gesundheit.

Was anfangs harmlos klingt, kann zu verminderter Atmung und zu gefährlichen Atemaussetzern führen.

Worum handelt es sich bei einer Schlafapnoe?

Es ist wichtig, harmloses Schnarchen von der weitaus gefährlicheren Schlafapnoe zu unterscheiden. Von ihr spricht man, wenn es zu Atempausen während des Schlafs kommt. Bei der gefährlichsten Form, der obstruktiven Schlafapnoe, blockieren die oberen Atemwege fast vollständig. Es kommt aufgrund enger anatomischer Verhältnisse in Mund/ Nase zu Atemstillständen. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Die Kohlendioxidkonzentration nimmt zu. Die Folgen einer derartigen Stresssituation für den Körper können fatal sein. Die Palette reicht von Erschöpfung, Tagesmüdigkeit bis hin zu mangelnder Konzentration und Leistungsabfall.

Als HNO-Fachexperte für minimalinvasive Lasertechnologie kann Ihnen Dr. med. Jürgen Ramming Sicherheit geben und individuelle Therapieansätze vorschlagen.

 Minimalinvasive Laserbehandlung für Schlafapnoe

Konventionelle Behandlungsmethoden bestanden bisher fast immer aus vollständigen Entfernung des Gaumensegels, Zäpfchen und auch der Mandeln mit dem Skalpell. Meist wurde der Eingriff stationär durchgeführt und war mit einem Klinikaufenthalt mit anschließender Arbeitsunfähigkeit verbunden.
Heute ermöglicht die hochentwickelte Lasertechnik in der HNO-Privatpraxis im City-Karree eine nahezu unblutige, kleine und daher ambulante Operation gegen das Schnarchen. Hierbei werden mit einem modernen Dioden-Laser die Gaumenbögen und das Zäpfchen verkleinert. Durch die große Laserenergie an der äußerst feinen Glasfaser wird das Gewebe am Rand des Laser-„Schnittes“ verschmolzen und eine saubere, unblutige Abtrennung erreicht. Entstanden ist ein vergrößerter Rachenraum mit einem höher liegenden und verkürzten Zäpfchen. Dadurch wird das Vibrieren und damit das „Schnarchgeräusch“ vermieden oder abgeschwächt. Durch die Erweiterung des Rachenraumes verbessert sich die Durchgängigkeit für die Atemluft und nächtliche Atmungsaussetzer werden verhindert.
Der Patient ist nach dem ambulant durchgeführten Operation schnell wieder einsatzfähig. Probleme wie Würgereize oder Schutz der Rachenhinterwand können so leichter und effektiver gelöst werden. Dank der Operation wird eine subjektiv deutliche Verbesserung des Nachtschlafs erreicht. Da sich bei schwerwiegenden nächtlichen Atmungsstörungen diese Therapieform nicht empfiehlt, ist eine individuelle Voruntersuchung mit Schlafmessung immer notwendig!

Was Sie selbst tun können

Es gibt einige Ursachen, die Schnarchen und auch die Schlafapnoe begünstigen können. Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen, Rückenlage beim Schlafen, aber auch Übermüdung, üppige Mahlzeiten am Abend sowie die Einnahme von Schlafmitteln. Wer sich also entscheidet, abzunehmen, wenig bzw. keinen Alkohol zu trinken und für genügend Schlaf zu sorgen, der unternimmt nicht nur einen Schritt in Richtung weniger Schnarchen, sondern auch in Richtung Selbstverantwortung und Gesundheit.

Wir beraten Sie gerne über Ablauf, Erfolgsaussichten und Risiken. Mehr dazu im Stadtmagazin Schweinfurt G-MAC, Seite 46-47: https://bit.ly/2AOb92A

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